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Dass etwas Rennsport-Erfahrung nicht schadet, konnten wir unlängst wieder an dem Alltagsrad einer Kundin kompetent belegen. An deren „Passat“ Citybike rissen die Speichen im Hinterrad nicht gerade im Minuten-Takt, auf jeden Fall aber unverhältnismäßig oft und - für das noch junge Alter des Rades - auch recht früh.

Hier musste also etwas passieren, denn so war das Rad nicht alltagstauglich. Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass die Shimano Dreigang-Nabe große Speichenlöcher und außergewöhnlich schlanke Nabenflansche aufweist. Trotzdem war sie mit dünnen Standard-Speichen eingesetzt worden. So kam es, dass die Köpfe der Speichen im Hinterrad nicht flächig auflagen, sondern durch die Zugspannung nur verkantet in den Speichenlöchern hingen - vergleichbar in etwa mit der Funktionsweise eines Flaschenöffners, wobei der geknickte Kronkorken in diesem Fall der Speichenkopf ist.

Um das fast neue Rad vor der Ausmusterung zu bewahren, tauschten wir alle 36 Standard-Speichen aus gegen 2,3 mm starke, verstärkte Speichen. Gegen den dünnen Nabenflansch setzten wir unter die Köpfe der neuen Speichen sogenannte Speichen-Unterlegscheiben ein – ein Trick aus dem Radrennsport, um die Köpfe besser zu betten und die auf sie wirkende Belastung etwas abzufedern und zu verteilen.

Seitdem rollt „das rote Passat“ wieder problemlos durch Röttgen und den angrenzenden Kottenforst. Insgesamt ein tolles Beispiel dafür, dass sich ein „Mehr an Einsatz“ beim Fahrrad lohnt. Beim Service, bei der Auswahl der Komponenten und bei der Herstellung von Rädern.

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